Das Projekt

In einer Zeit, in der die Natur mehr denn je unter Druck steht, bietet „WALD.über.SEHEN“ eine Möglichkeit, um mitten in der Stadt auf an die Verbindung zwischen Mensch und Wald zu erinnern. An den Wald als Ökosystem, aber auch als Pausenraum zum Stadtleben.

Im ersten Jahr wollen wir wir durch eine kleine Pop-Up Ausstellung für den Wald sensibilisieren. Die Pop-Up Ausstellung öffnet am 21.03. um 14 – 21 Uhr, mit einer Eröffnungsrede um 17 Uhr und ermöglicht alle 30 Minuten eine stille Betrachtung, um die Werke im Kontext der Waldgeräusche intensiver zu erleben. Am 22.03. ab 9 Uhr steht die Ausstellung  am Vormittag erneut offen.

Die Dresdner Heide
6.133 Hektar
einer der größten Stadtwälder Deutschlands
seit 1969
ist ein Großteil Landschaftsschutzgebiet
ca. 150
benannte Wege
17
Naturdenkmäler. 5 davon im Flora-Fauna-Habitat Prießnitzgrund.
3
Elbschlösser am Rand der Heide in Loschwitz.
der Fläche Deutschlands
0 %

sind von Wald bedeckt

Tier- & Pflanzenarten
> 0
Tonnen Kohlendioxid
0 Mio.

pro Jahr werden von dt. Wäldern aufgenommen

Baumarten
0

Die häufigsten sind Fichten, Kiefern, Buchen, Eichen und Birken

WALD.über.SEHEN

Die Ausstellung WALD.über.SEHEN, initiiert von Ina Krahl in Dresden, würdigt am Internationalen Tag des Waldes dessen Ökosystem durch vielfältige künstlerische Darstellungen. Eine Klanginstallation von Martin Andersson, die Naturgeräusche wie Regen und Wind simuliert, ergänzt die visuellen Werke. Zu sehen sind unter anderem leuchtende Acrylbilder alter Bäume in Naturschutzgebieten, Darstellungen junger Bäume in Wirtschaftswäldern und sich wandelnde Birken- in Eichenwälder.

Winterwälder werden in kleinen Postkartenformaten durch Drucke, Kollagen und Zeichnungen abgebildet, während Siebdrucke Aussichten auf Waldkronen bieten. Fotografien zeigen die Vielfalt der Wälder, von überschwemmten Auwäldern bis zu schneebedeckten Ruhezonen und farbenfrohen Baumkronen. Neben detaillierten Aquarellen der Waldbewohner stehen fantasievolle Darstellungen von Waldpilzen. Baumgruppen, vereinfacht auf Linien, sind auf Stoffe genäht.

Aus Dresden. Von Herzen.

Die zunehmende Abnahme von Waldflächen und der Rückgang gesunder und zusammenhängender Waldflächen stellen eine Bedrohung für das Ökosystem und seinen Bewohnern dar. Natürliche und ursprüngliche Wälder gibt es in Europa nur noch vereinzelt, vor allem in Osteuropa und dem hohem Norden. Die letzten 5 Jahre mit trockenen und heißen Sommern haben unsere Wälder gezeichnet. Waldumbau weg von gleichaltrigen Monokulturen ist enorm wichtig um weiterhin den Rohstoff Holz aus heimischen Wäldern beziehen zu können. Dies senkt den Bedarf des Rohstoffes aus sibirischen und tropischen Wäldern.

Weiterhin ist der Wald Heimat und Lebensgrundlage vieler Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen, Pilzen und auch vom Menschen. Er zieht uns magisch an – sei es zum Wandern, Pilze sammeln, Tier- oder Vogelbeobachtung. Er hat eine heilende und beruhigende Wirkung auf uns Menschen. Seine helles saftiges Grün, wenn im Frühling die neuen Blätter wachsen, kühle und schattige Rückzugsorte im Sommer, bunte Laubfarben im Herbst, wenn das Wetter wieder trüber wird und strahlendes Weiß im Winter tragen erheblich zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden bei.

Angesichts dieser vielfältigen Bedeutung des Waldes für die Erde und das menschliche Leben ist es von größter Wichtigkeit, Wälder zu erhalten, zu schützen und wo möglich, zu erweitern, um ihre nachhaltige Existenz für zukünftige Generationen zu sichern.

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